Liebe Leserin, lieber Leser

Auf dieser Seite versuche ich, dich in einer Art Blog mit Updates zu meiner Schreibarbeit auf dem Laufenden zu halten.
Hier erzähle ich, was mich beim Schreiben bewegt oder inspiriert oder auch frustriert. Du erfährst woran ich gerade arbeite und wie weit ich damit bin.
Schau also gerne hier herein, wenn du wissen willst, was in meiner Geschichtenschmiede so abgeht.
Der neueste Beitrag ist immer oben.

Wenn du Fragen oder Kommentare hast, schreib mir gerne eine Mail an autorin@clannonmiller.de oder über das Kontaktformular unten.
Viel Spaß beim Lesern.
Clannon

Lesezeichen zu verschenken!

zur Veröffentlichung von Millenniumsspiel - Silberblut habe ich passende Lesezeichen in Postkartengröße drucken lassen. 
Wer gerne eines haben möchte soll mir einfach eine Mail schreiben. Ich verschenke sie wie immer portofrei solange der Vorrat reicht.


Landkarte zum Buch

11. Dezember 2022 (noch 24 Tage) 

 

NEUES zum Millenniumsspiel - Silberblut 

Heute gibt es ein ganz besonderes Schmankerl für die absoluten Fantasy-Nerds unter euch, so wie ich selbst einer bin.

Ich arbeite gerade zusammen mit einem Experten an einer Landkarte für meine neue Fantasy-Serie, denn diese spielt (im Gegensatz zur Valkyria-Saga) in einer Welt, die ich mit allem Drum und Dran selbst erdacht habe.

 

Wer sich wundert: 

Ja, das ist ein riesiger und überkreativer Denk- und Grübelaufwand, und ich habe inzwischen ein Glossar von 30 Seiten und eine Kartenlegende von 5 Seiten, eine ellenlange Exceltabelle mit verschiedenen Handlungssträngen und Zeitabläufen und natürlich eine Hintergrundgeschichte zur Geschichte der Millenniumswelt, die bis tausend Jahre vor dem Beginn meines ersten Teils zurückreicht.    Kurz, das Grundlagenmaterial, das ich inzwischen erstellt habe, hat mindestens den gleichen Umfang, wie die fertige Geschichte.

 

Und wer sich fragt,
warum ich nicht einfach einen ganz normalen Liebesroman schreibe, weil das ja viel leichter ist, schneller geht und viel mehr Leser glücklich macht, der ahnt nicht mal annähernd, welche unfassbare Freude ich bei der Arbeit an dieser sagenhaften Fantasy-Geschichte habe.

Ich war schon lange nicht mehr so glücklich beim Schreiben. 

Aber zurück zur nerdigen Landkarte. 

Auch wenn ich in meiner Geschichte alles so gut beschrieben habe, dass der Leser keine Landkarte braucht, um sich ganz leicht vorstellen zu können, wo meine Helden sich gerade befinden oder wo sie hinwollen, ist es für mich einfach eine Frage der Liebe zum Detail, der Perfektion und auch ein Heidenspaß, diese epische Geschichte mit einer stimmigen Karte zu untermauern.

Hier habe ich für euch mal nur einen kleinen Ausschnitt aus der großen Landkarte meiner Millenniumswelt. Nur damit ihr euch ein Bild machen könnt.   

 Im Taschenbuch und im E-Book werdet ihr auch einen Teil der Landkarte finden, nämlich der Teil, in dem die jeweilige Geschichte gerade handelt.

 Und am Tag der Veröffentlichung werde ich auf meiner Website die gesamte Landkarte meiner Welt in sehr hoher grafischer Auflösung hochladen (nicht nur ein kleiner Ausschnitt wie hier unten), sodass all die Ultra-Nerds und die hoffentlich noch entstehenden Millenniumsfans sich dort nach Herzenslust ergehen können und nachsehen können, wo meine Heldinnen und Begleiter sich gerade so herumtreiben und wo welche Schlacht geschlagen wird, welcher König herrscht und wo die Monster wohnen.  

Trotzdem ...

und entgegen aller Ratschläge und Weisheiten der Marketingexperten, kann sich dann jeder diese Landkarte ansehen, ohne irgendwo Mitglied zu werden, Geld bezahlen zu müssen, oder gar genötigt zu sein, meinen Newsletter zu abonnieren.

 Wer meinen Newsletter trotzdem und freiwillig abonniert, wird aber gleichwohl belohnt, nämlich mit den aktuellsten Neuigkeiten über meine Arbeit und meine Veröffentlichungen, über aktuelle Schreibprojekte – neben der Fantasy.


 

Ach ja, unnötig zu erwähnen, dass ihr mit dieser Landkarte bereits einen wichtigen Teil von Millenniumsspiel-Silberblut vor euch habt, das man hier vorbestellen kann, wenn man jetzt nicht genug abgeschreckt ist.       

8. November 2022 - nicht mal mehr zwei Monate 


»Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.«

Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern vom alten Cicero und Schiller hat ihn später in seinem Gedicht ›Der Spaziergang‹ verwendet.

Was ist mit diesem Satz gemeint?

Er erzählt von den 300 spartanischen Soldaten, die im Kampf gegen die haushoch überlegenen Perser gefallen sind. Dort bei den Thermopylen hielten sie aus, in dem Wissen, dass sie alle dem Tod geweiht waren. Dennoch kämpften sie und starben, weil das ihr Befehl, ihre heilige Pflicht, das Gesetz ihrer Stadt war.

Damals galt diese Art von Tapferkeit als eine Tat von unwahrscheinlicher und heldenhafter Größe, und ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich diesen Satz lese, zum einen weil er von einer der größten Heldentaten der Menschheitsgeschichte erzählt, die auch Jahrtausende später immer noch unvergessen ist, und zum anderen, weil nichts den Wahnsinn des Krieges besser auf einen einzigen Satz eindampft.

Und was hat das mit meiner Geschichte zu tun?

Eigentlich – und für viele von euch ist das sicher eine Erleichterung  -, hat dieser Satz mit meiner Geschichte wenig bis gar nichts zu tun. Aber er hat mir als Inspiration gedient. Schon seit einer halben Ewigkeit (mindestens schon seit fünfundvierzig Jahren) schwirrt mir die Legende der 300 und diese Grabinschrift durch den Kopf und mindestens genauso lange möchte ich eine Geschichte schreiben, die in der Antike spielt.

Allerdings ist das »Millenniumsspiel« definitiv kein historischer Roman, sondern reine Fantasy (mit einem Hauch von Science Fiction – sorry Mädels ). Ich habe meine Helden in einer Art späte Bronzezeit gesetzt und habe mir zu diesem Zweck viele Elemente der Antike ausgeliehen.

Trotzdem rate ich zur Vorsicht:

Wer ein tiefgreifend recherchiertes Historiendrama über Sparta oder die Perser erwartet, ist mit diesen Erwartungen genauso fehl am Platze, wie Leser, die darauf hoffen, dass die altbekannten und literarisch schon allzu oft verwursteten Herren und Damen aus dem Olymp in meiner Geschichte vorkommen.

Nope, keine griechischen oder römischen Götter. Nix mit Apoll und seinen Kumpels.

Ich habe mir erlaubt, ein paar eigene Götter und Dämonen zu erschaffen und sie meinen gebeutelten Heldinnen und Helden vor die Nase zu setzen. Im Guten wie im Schlechten.

Wer jetzt noch nicht hinreichend abgeschreckt wurde, darf sich zusammen mit mir auf den ersten Teil der Geschichte freuen.

Am 5. Januar geht’s los, und falls ihr die Eier habt, euch auf dieses neue Clannon-Miller-Ding einzulassen, werdet ihr meine Heldin Miri mitsamt ihren Freunden und Feinden kreuz und quer durch meine ziemlich abgefahrene Fantasy-Welt begleiten dürfen (ein bisschen geknutscht und gefummelt wird auch).

So oder so, ich bin verdammt aufgeregt und freu mich wie verrückt darauf. 




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